Interview mit Norbert Meyer,
Veranstalter der Wahl der „Beliebtesten Hotels Deutschlands“
Frage: Herr Meyer, was ist das Besondere an der Wahl der „Beliebtesten Hotels“?
Meyer: Die Jury sind die Gäste. Sie bewerten auf Wahlkarten, die im Hotel ausgelegt werden,
wie gut ihnen ihr Aufenthalt gefallen hat. Anders als bei Online-Bewertungsportalen gibt es
also eine physische Wahl, die nicht anonym stattfindet. Zudem veranstalten wir seit 1992 die
einzige Publikumswahl für alle Hotelkategorien
Frage: Nach welchen Kriterien bewerten die Gäste?
Meyer: Die Gäste benennen ihre Zufriedenheit und bewerten nach Kriterien wie dem
Gesamt-Eindruck, Hygiene und Sauberkeit, Freundlichkeit des Personals, Service, Ambiente,
Preis-Leistungsverhältnis und der Zimmer-Ausstattung. Zudem können die Gäste auf der
Wahlkarte vermerken, ob das Hotel ihren Erwartungen entsprach und ob sie es
weiterempfehlen würden.
Frage: Da steht also einiges auf dem Prüfstand. Warum stellen sich die Hotels trotzdem bei
der Wahl ihren kritischen Gästen?
Meyer: Die ehrlichen Antworten mit Vorschlägen zur Verbesserung sind wertvolle
Informationen, um Service und Leistung an die Wünsche und Anforderungen der Gäste
anzupassen. Manchmal fallen die Bewertungen nicht so gut aus, wie es sich die Hotels erhofft
haben. Dafür gehören andere Hotels seit vielen Jahren zu den beliebtesten 100 Hotels
Deutschlands.
Frage: Haben die größeren und nobelsten Häuser die besseren Chance bei der Wahl zu
gewinnen?
Meyer: Nein, denn zum einen fließt die Zimmeranzahl in die Auswertung mit ein, so dass ein
kleines Hotel garni mit 10 Zimmern die gleichen Chancen hat wie große
Veranstaltungshotels. Zum anderen werden die Hotelkategorien getrennt prämiert von zwei
bis fünf Sternen.
Frage: Welchen Wert hat eine solche Auszeichnung?
Meyer: Zum einen werden die Wahlkarten am Ende des Jahres so ausgewertet, dass die
Hotelmanager genau erkennen können, wo die Stärken, aber auch wo die Schwächen des
Hotels liegen. Eine gute Platzierung ist aber nicht nur ein gutes Zeichen für die Zufriedenheit
der Gäste und Aushängeschild des Hotels, sondern wird auch als Pluspunkt bei Investoren
und Banken gewertet – schließlich spricht die Stimme der Gäste eine deutliche Sprache.
Frage: Wie erfährt ein Gast, ob das Hotel, in dem er übernachten möchte, zu den
„Beliebtesten Hotels Deutschlands“ gehört?
Meyer: Er kann zum einen unserer Internetseite www.beliebtestehotels.de nachschauen. Dort
gibt es eine Suchfunktion, bei der auch nach Stichwörtern gesucht werden kann, wie
beispielsweise „Golf“, „Handicap“ oder „Diabetiker“. Zudem hat EHF im vergangenen Jahr
erstmals die „Beliebtesten Hotels“ als Buch herausgebracht, in denen die prämierten Hotels
von 2005 bis 2007 zu finden sind.
Frage: Wann stehen die Gewinner für die Wahl 2008 fest?
Meyer: Sie werden bei einer festlichen Preisvergabe mit Publikum aus der Fachpresse, dem
Hotelmanagement und natürlich den Hoteliers in Berlin am 28. Februar verkündet und sind
anschließend auch online zu finden.
www.ehf.de
www.beliebtestehotels.de
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten an EHF, Theaterplatz 2A, D-23909 Ratzeburg
Pressekontakt: Barbara Ochs, presse@ehf.de, 0211/98397414, 0172/9954733
Pressemitteilung Februar 2009 - Interview
Interview.pdf - 260 kB
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